Oktogon Aachen

Oktogon Aachen Deutsche Inschriften Online

Das karolingische Oktogon, ehemals die Pfalzkapelle der Aachener Königspfalz, ist das bedeutendste. Oktogon des Aachener Doms. Grundriss der Seiffener Kirche. Plan für ein Oktogonhaus von O. S. Fowler. Beim Castel del Monte wird aufgrund der Architektur eine sakrale Funktion vermutet. Ein Oktogon oder Oktagon (Achteck) ist in der Architektur ein Zentralbau oder -raum mit einem. Die Kapelle bei der karolingischen Königspfalz Aachen wurde in den Das Oktogon ist in der Symbolik des Mittelalters das Zeichen der Vollendung des Alten. Zwischen Himmel und Erde erbaute Karl der Große auf dem Grundriss eines Oktogons sein Gotteshaus, die Aachener Marienkirche (auch Pfalzkapelle oder. DI Aachen Dom (). Nr. 6† Dom, Oktogon um Beschreibung. Wandinschrift, unterhalb des Hauptgesimses umlaufend.1) Wahrscheinlich trug jede.

Oktogon Aachen

Der Aachener Dom, die Pfalzkapelle Karls des Großen, ist ein künstlerisches Im Oktogon stehend kann man Jahre Gottesverehrung förmlich spüren.“. Das karolingische Oktogon, ehemals die Pfalzkapelle der Aachener Königspfalz, ist das bedeutendste. DI Aachen Dom (). Nr. 6† Dom, Oktogon um Beschreibung. Wandinschrift, unterhalb des Hauptgesimses umlaufend.1) Wahrscheinlich trug jede. Nach welcher Geometrie wurde der Aachener Dom errichtet? Jansen, dass das Oktogon für den ganzen Bau von zentraler Bedeutung sei. 88 Ecken hat das Oktogon. Am 8. Tag ist Christus auferstanden. Die 8 verweist auf die ewige Seligkeit, eine Verbindung zu den 8 Seligpreisungen. in Byzanz: "Ich bin Dir ebenbürtig". Pfalzkapelle Karls des Großen, Aachen. Dom zu Aachen: Teilansicht von Nord, Links karol. Oktogon mit barocker Haube, rechts. Der Aachener Dom, die Pfalzkapelle Karls des Großen, ist ein künstlerisches Im Oktogon stehend kann man Jahre Gottesverehrung förmlich spüren.“.

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Subjects Architecture, Carolingian -- Germany -- Aachen. Architecture, Medieval -- Germany -- Aschen. Symbolism in architecture -- Germany -- Aachen.

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Rheinland -- Architektur -- Symbolik -- Geschichte Architecture, Carolingian. Architecture, Medieval. Symbolism in architecture.

Germany -- Aachen. Linked Data More info about Linked Data. Mit dem Bau des barocken Portals am Westwerk wurde auch die karolingische Bronzetür versetzt, die nach wie vor das Eingangsportal der Kirche bildet.

Die Bleiabdeckung der Dächer wurde entfernt. Seit war die Marienkirche Sitz des Bischofs. Das Kathedralkapitel wurde in ein Stiftskapitel umgewandelt.

Durch die Säkularisierung verlor die neue Bischofskirche wesentliche Einkünfte. Von bis stand der barocke Altar im Chorhaupt und wurde in den er Jahren nach St.

Johann Burtscheid transloziert. An den Ort erinnert eine schwarze Marmorplatte im Chor. Erst konnten die antiken Säulen, die teilweise restauriert und teilweise neu angefertigt wurden, mit finanzieller Hilfe Friedrich Wilhelms IV.

Durch die Aufstellung der Säulen musste auch die Orgel versetzt werden, da sie mit der Schauseite das Ostjoch ausfüllte. In den er Jahren wurden verschiedene Überlegungen angestellt, wie das über Jahre bestehende Glockenturm-Provisorium zu ersetzen wäre.

Durchgesetzt hat sich der Vorschlag von Hugo Schneider , der einen neogotischen Turmaufbau über dem karolingischen Westwerk mit zwei Heiligtumskapellen und einer Galerie zur Weisung der Heiligtürmer zur Wallfahrt vorsah.

Der neogotische Westturm wurde errichtet. In der zweiten Hälfte des Jahrhunderts bis die neobyzantinische Mosaizierung, die Verkleidung des Innenraums mit Marmor sowie die Gestaltung der Fensternischen und Fenstergitter vornahm.

Das Ergebnis dieser Umgestaltung wurde von Seiten des Denkmalschutzes durchaus kritisch betrachtet, da die verwendeten Materialien und die Mosaike nicht dem karolingischen Stilkontext entsprachen.

Statische Probleme in der gotischen Chorhalle, die zu einer Sperrung des Chorhauses für den Publikumsverkehr führte, machten in den er Jahren den Einbau der Pirlet -Anker zur Stabilisierung notwendig.

Viele Kunstgegenstände wurden ausgelagert oder, wo dies nicht möglich war, im Dom selbst gesichert. Strukturell wurde nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil insbesondere die Lage des Hauptaltars verändert.

Ab wurde mit einer Generalsanierung des Gebäudes begonnen, die in den nächsten Jahren mit der Sanierung des Daches des Sechzehnecks seinen vorläufigen Abschluss finden soll.

Die über jährige Sanierung wird rund 40 Millionen Euro gekostet haben. An der Stelle der heutigen Domanlage waren bereits römische Bauten vorhanden, die in merowingischer Zeit durch eine christliche Kult- und Begräbnisstätte ersetzt wurden.

Die ältesten datierbaren Gebäudereste im heutigen Domareal sind Gebäudereste aus Holz und Lehm , die man im Bereich der Vorhalle nachgewiesen hat.

Sie datieren auf eine erste Bauphase vor und kurz nach Christi Geburt. Jahrhunderts für den Bau der Thermen bereits wieder niedergelegt wurden.

Die römische Thermenanlage mit zahlreichen mit Hypokausten ausgestatteten Räumen wurde erstmals während der archäologischen Dom- und Pfalzgrabung bis im Fundamentbereich des Domes sowie auf dem Münsterplatz und Katschhof entdeckt.

Es wird angenommen, dass der Badebetrieb Ende des 4. Jahrhunderts aufgegeben wurde. Jahrhundert, Schmuckfragmente aus dem späten 7.

Jahrhundert sowie zwei ostgotische Bronzemünzen belegen eine kontinuierliche Besiedlung des Gebietes in nachrömischer Zeit. Die Deutung als frühchristliche Saalkirche mit flachrunder Apsis [16] wird in der modernen Forschung zurückhaltender aufgenommen, da die Befundlage eine so weitgehende Interpretation nicht gestattet.

Als gesichert gilt die Nutzung des Areals unterhalb des heutigen Oktogons als Begräbnisstätte in der Zeit der Merowinger.

Jahrhunderts und ersten Hälfte des 8. Jahrhunderts belegt. Während der junge König Karl wie sein Vater Pippin noch einen wandernden Hof hatte, der von Pfalz zu Pfalz reiste, reifte ab in ihm der Wille, sich im Mittelpunkt seines Reiches sesshaft zu machen.

Karl startete zu Beginn der neunziger Jahre des 8. Jahrhunderts seine Planung mit dem monumentalen Bau der Pfalzkirche mit Verwaltungsgebäuden und Unterkünften für den Adel.

Nach dendrochronologischen Untersuchungen der Eichenpfahlgründung der Marienkirche wurde frühestens mit dem Bau der Kirche begonnen.

Durch das Auffinden eines auf frühestens datierbaren Karlsdenars unterhalb des Fundaments, den Alkuin-Brief vom Das Bauwerk besteht im Zentrum aus einem sechzehneckigen Kapellenbau und innenliegendem Oktogon mit einer imposanten Kuppel.

Die Thronanlage befand sich im westlichen oberen Umlauf des Sechzehnecks, dem Hochmünster. Dem Sechzehneck nach Osten vorgelagert befand sich ein rechteckiger Altarraum.

Diese Anfügung eines Westbaus war als Architekturelement zukunftsweisend für die damalige Zeit. Das Konzept der Baustatik muss als technische Meisterleistung der Zeit angesehen werden.

Die Fundamente bestehen aus fünf Meter tief in den Boden eingebrachten Pfeilern des Oktogons, die wiederum mit meterdicken Fundamentmauern verbunden sind.

Weitere Mauern führen strahlenförmig zu den Fundamenteckpfeilern des Sechzehnecks. Der Baugrund unterhalb des karolingischen Gebäudeteils ist sehr heterogen aufgebaut.

Das anstehende Grundgebirge , in dem die meisten Fundamentpfeiler gründen , wird aus mehr oder weniger verkarsteten Kalksteinen gebildet, die von kreide- und quartärzeitlichen Lockersedimenten unterschiedlicher Mächtigkeit überlagert werden.

Einer dieser Gründungspfeiler unter Pfeiler 7 lieferte den dendrochronologischen Nachweis für eine karolingische Gründung.

Bei Sanierungsarbeiten der letzten Jahre wurde ein Riss entdeckt, der durch das Fundament und durch das gesamte karolingische Mauerwerk geht.

Er wird auf ein Erdbeben während der Bauzeit im Jahr zurückgeführt. Die praktische Bauausführung lag, nach einer Randnotiz in einer Handschrift aus dem späten 9.

Man geht davon aus, dass sich diese Bauten mit ihrer idealen Zentralbaugeometrie an antiken Vorbildern wie dem Pantheon in Rom orientierten, das im Mittelalter als Ideal der vollkommenen Architektur angesehen wurde.

Die Pfalzkapelle besteht aus einem hohen, achteckigen Raum mit einem niedrigeren zweigeschossigen Umgang.

Das innere Oktogon wird durch starke Pfeiler gebildet, auf welchen ein aus acht gekrümmten Flächen Wangen bestehendes, den Mittelraum überdeckendes Gewölbe liegt.

Um dieses innere Oktogon herum läuft ein seitiger, mit niedrigen Kreuzgratgewölben versehener Umgang, über dem sich, die Empore bildend, eine hohe Galerie befindet.

Dieses Obergeschoss wird als Hochmünster bezeichnet. Die Rundbogenöffnungen des Untergeschosses sind nur etwa halb so hoch wie die des Hochmünsters, wodurch das Untergeschoss wuchtig und gedrungen wirkt.

Unter- und Obergeschoss sind durch ein kräftig ausladendes Gesims voneinander abgesetzt. Jahrhunderts wieder aufgegriffen wurde.

Ihr Bauwerk ewigen Schmuckes wird bestehen, wenn der Urheber es nach der Vollendung schützt und regiert. So gebe Gott, dass dieser sichere Tempel auf festem Fundament, das der Herrscher Karl gründete, besteht.

Hauptaltar und Kaiserthron befinden sich im oberen Umgang der Pfalzkapelle. Dieser Bereich ist durch einen Verbindungsgang mit dem Palast verbunden.

Überdeckt wird der achteckige Raum von einem schräg liegenden Tonnengewölbe. Über den Galeriebögen erhebt sich ein achteckiger Tambour mit Fensteröffnungen, auf welchem das Kuppelgewölbe ruht.

Die oberen Galerieöffnungen werden durch bronzene karolingische Säulengitter geschmückt. Die Säulen in den Pfeilerbögen sind zum Teil antik und stammen ursprünglich aus dem transalpinen Raum, vornehmlich aus italienischen, griechischen und ägyptischen Vorkommen.

Jahrhunderts aus Rom und Ravenna nach Aachen schaffen. In ihrer ursprünglichen Aufstellung waren die Abstände zwischen den Säulen gleich und bildeten ein symmetrisches Säulengitter.

Cantian aus Oderberger Granit, die restlichen aus Kalkstein südöstlich von Aachen neu hergestellt.

Erst in jüngster Zeit wurde in einer Fensternische ein Fragment der frühen Ausmalung des Oktogons entdeckt, das nach ikonographischen Vergleichen mit den karolingischen Fresken der Klosterkirche St.

Johann in Müstair und den karolingischen Buchmalereien als ein Relikt der ersten, karolingischen Ausmalung angesehen werden kann. Lediglich die Pfeilervorsprünge an der Kuppel sind von antikisierenden Kapitellen gekrönt.

Oberhalb des karolingischen Mauerwerks befindet sich eine romanische Blendbogenreihe , darüber spätromanische Giebel. Gekrönt wird das Oktogon heute durch die eigentümliche barocke Dachhaube mit einer aufsitzenden Blendlaterne , die durch den vorherrschenden Winddruck aus westlicher Richtung sichtbar verzogen ist.

Mosaizierung und Marmorverkleidung bilden eine komplementäre und zugleich kontrastierende Einheit. Gnadenbild rhein-maasländisch, ursprünglich Jahrhundert am südöstlichen Oktogonpfeiler.

Das Westwerk des Domes ist karolingischen Ursprunges. Davon erhalten sind der Mittelteil des Westwerks, seit dem Jahrhundert mit einem neugotischen Glockenturm bekrönt, und die beiden flankierenden Treppentürme.

Es handelt sich um einen doppelgeschossigen Bau, der im Untergeschoss mit einem Tonnengewölbe versehen und heute durch eine Vorhalle aus dem Jahrhundert nach Westen abgeschlossen ist und den Haupteingang zum Kirchengebäude bildet.

Das Obergeschoss zeichnet sich durch eine aufwendig gemauerte Westwand aus. Vom Atrium her gesehen war die karolingische Westfassade daher bis zum Anbau der Vorhalle im Jahrhundert besonders repräsentativ: Die Konche im westlichen Obergeschoss korrespondierte mit dem Halbrund des Tonnengewölbes im Untergeschoss.

Bronze und unbearbeitete Bergkristalle bilden das eigentliche Fenster. Die Funktion des Westwerkes im Obergeschoss ist bislang nicht eindeutig geklärt.

Die über diesem Raum liegenden Stockwerke des Westwerkes wurden in der ersten Hälfte des Jahrhunderts sowie im Jahrhundert umgestaltet.

Bis ins Jahrhundert führten die Seile der Kirchenglocken, die in der Glockenstube über die oberen Vorhalle installiert waren, bis in die Nähe des Taufbeckens.

Seine heutige Form erhielt das Westwerk zwischen und mit der Errichtung des neogotischen Turms und dem Anbau der zwei Heiligtumskammern.

Januar als dessen Grablege fungierte. An seine Gruft erinnert eine vom Aachener Goldschmied Zaun hergestellte Bronzetafel, die sich unterhalb der Muttergottesstatue neben dem Eingang ins Oktogon befindet.

Die Statue aus Alabaster wurde bereits im Mittelalter in einer Nische neben dem Kircheneingang aufgestellt. Beim Umbau des Eingangs wurde die Nische zugemauert und erst wieder an alter Stelle eingerichtet und mit goldenen Glasmosaiken ausgekleidet.

Man erkennt deutlich das unterschiedliche Alter der Steine. Die Nische beherbergt die oben erwähnte lothringische Alabasterstatue der Mutter Gottes mit Kind aus der Zeit vor Dem Westwerk vorgelagert war in karolingischer Zeit ein Atrium in Form eines von beiden Seiten durch Bogengänge umschlossenen Innenhofes.

Ausgrabungen legen den Schluss nahe, dass bereits zu karolingischer Zeit ein Umbau des Atriums von einem weltlichen Apsidenhof zu einer sakralisierten Hofanlage erfolgte.

Den Westabschluss bildete vermutlich eine Säulenhalle, die vom Fischmarkt durch einige Stufen zu erreichen war. Ein Ostflügel des Atriums existierte nicht, wohl gab es aber Zugänge zu den Treppentürmen des Westwerkes.

Die heute an der Stelle der Arkadenbauten befindlichen Räumlichkeiten deuten diese Struktur noch heute an. Sie dienen heute unter anderem als Wohnungen der residierenden Domherren.

Der eigentliche Chor befand sich im Oktogon. An die Pfalzkirche schlossen sich nach Norden und Süden zweigeschossige Annexbauten an, die über Gänge und karolingische Bronzetüren mit dem Zentralbau verbunden waren.

Die Bronzetüren wurden beim Anbau der gotischen Hubertus- und Annakapelle als Zugang später wieder verwendet.

Jahrhunderts entdeckt. Die Funktion der Annexbauten in karolingischer Zeit kann nicht eindeutig nachgewiesen werden.

Diskutiert wurden kirchliche, repräsentative und memoriale Funktionen der Nebengebäude. Im Bereich des Bauhofes der Dom bauhütte ist heute noch eine um wenige Meter translozierte Plinthe einer Säule des Nordannexbaus erhalten.

Über die Funktion der Annexbauten existierten in der Forschung sehr unterschiedliche Vorstellungen. Die Bedeutung der Pfalzkirche als Ort der Königskrönungen sowie das Grab Karls und die reichen Reliquien- und Kunstschätze waren für die weltliche und geistliche Macht ausschlaggebend für den Erhalt des Bauwerks.

Unter den Ottonen wurde die Kirche reich beschenkt. Otto I. Otto III. Corona und des Hl. Leopardus von Italien nach Aachen übertragen. Die Maler A.

Olbers und Hermens sowie der Kölner Restaurator Anton Bardenhewer fertigten zahlreiche Befund aquarelle an, die heute im Denkmälerarchiv des Landschaftsverbandes Rheinland aufbewahrt werden.

Die Reste der gut erhaltenen ottonischen Wandbemalung waren bis zur Anbringung der Marmorverkleidung und der Mosaizierung auf den Oktogonpfeilern, in den Gewölben der Kaiserloge und des unteren Oktogonumganges, im nördlichen karolingischen Treppenturm sowie an den Wänden des oberen Oktogonumganges und der Kaiserloge sichtbar.

Neben geometrischen Ornamentmustern in den vorherrschenden gelben, braunen und roten Farbtönen sind der ottonischen Ausgestaltung auch figürliche Brustbilder, Fantasie-Tiergestalten und zahlreiche Inschriften zuzuordnen.

Der Staufer Friedrich I. Die Gebeine Karls wurden zur Verehrung in einem Reliquienschrein ausgestellt.

In romanischer Zeit waren schon bauliche Erweiterungen am karolingischen Sechzehneck ausgeführt worden. Nach dem Stadtbrand wurde der Tambour im Oktogon um während der ersten romanischen Umbauphase erhöht.

Die barocke Umgestaltung der Kuppel im Jahrhundert führte zu einem fast vollständigen Rückbau der romanischen Aufbauten. Lediglich an der Ostseite des Oktogons, am Übergang zur Chorhalle hinter gotischem Blendmauerwerk haben sich romanische Bauteile erhalten.

Eine Darstellung der Kuppel mit dem erhöhten Tambour ist auf dem Stifterrelief des Karlsschreins zu sehen. Ende des Jahrhunderts wurde das Kirchengebäude neu verputzt.

Auf der Nordseite entstanden die Nikolai-, Ägidius- und Armseelenkapelle. Zwischen und datieren die Bauten eines Claustrums und Dormitoriums , die auf Handzeichnungen Albrecht Dürers teilweise zu erkennen sind.

Die Kapellen aus romanischer Zeit wurden in späteren Bauepochen umbaut, teilweise durch Neubauten ersetzt oder niedergelegt. Die mit einem karolingischen Tonnengewölbe ausgestattete Armseelenkapelle wurde später dem östlichen Kreuzgang angeschlossen.

Reich verzierte Kapitelle und Säulenschäfte aus hellem Sandstein bilden einen farblichen Kontrast zu den dunklen Säulen.

Die Fassade der Armseelenkapelle gilt als eines der hervorragendsten Beispiele der spätromanischen Architektur im Rheinland. Jahrhunderts wurde die Armseelenkapelle mit der reich gegliederten Zierfassade nach Plänen des Domwerkmeisters Baecker restauriert.

An der Ostseite der Armseelenkapelle schloss sich die im Jahrhundert errichtete 5,07 Meter lange und 6, 75 Meter breite Aegidiuskapelle an, die heute lediglich als archäologischer Befund erhalten ist.

In der älteren Aachener Literatur wurde sie gelegentlich auch als Pippinskapelle bezeichnet. Während der Gotik wurde das Gebäude umfassend umgearbeitet und baulich ergänzt.

Ein hohes, bleigedecktes Zeltdach bildete seit dem Um den Zentralbau wurden seit dem Jahrhundert Kapellen angebaut, um während der alle sieben Jahre stattfindenden Wallfahrten den zahlreichen Pilgern Raum zum Gebet zur Verfügung zu stellen.

Um die Reliquienschreine wirkungsvoll präsentieren zu können, wurde Mitte des Jahrhunderts begonnen, die hohe gotische Chorhalle zu errichten.

Um wurden zur Aufbewahrung und Weisung der Heiligtümer während der Wallfahrten auf die karolingischen Treppentürme des Westwerkes zweistöckige, gotische Kapellen aufgesetzt.

Während im unteren Geschoss der Heiligtumskammer einfache gotische Spitzbogenfenster eingesetzt wurden, sind die Fenster im oberen Geschoss zweiteilig ausgeführt.

Jahrhunderts einbezogen und umgebaut worden. Im Juli wurde die südliche Kapelle während eines Luftangriffs vollständig zerstört.

Zur Weisung der Heiligtümer wurde Mitte des Der karolingische Ostabschluss der Kirche wurde abgetragen, um eine optische Verbindung zwischen dem Oktogon und der neu errichteten gotischen Chorhalle zu schaffen.

Der Marienschrein wurde dabei entfernt und abwechselnd in verschiedenen Seitenkapellen aufgestellt. Der Chorschluss besteht aus neun Seiten eines Vierzehnecks.

Bei Restaurierungsarbeiten bis wurden an der gesamten Nordwand und auf einem kleinen Abschnitt der Südwand der Chorhalle gotische, eingefärbte Ritzzeichnungen entdeckt.

Die Zeichnungen, die um entstanden, wurden erst nach der Demontage des Chorgestühls sichtbar. Die neun Zeichnungen für acht Bauteile stellen spätmittelalterliche Bauzeichnungen der Bauhütte dar.

Es wird angenommen, dass die Zeichnungen vom Meister Enghelbertus angefertigt wurden. Sie bieten einen seltenen Einblick in die spätmittelalterliche Bauplanung.

Kurz nach der Fertigstellung der Chorhalle um wurden die Chorpfeilerfiguren aus Baumberger Sandstein aufgestellt. Marien, im Sechzehneck, beigesetzt wurde.

Ein weiteres besonderes Kunstwerk stellt die in der Chorhalle angebrachte Strahlenkranzmadonna aus dem Jahr dar.

Sie wurde von dem bedeutenden Maastrichter Bildschnitzer Jan van Steffeswert gefertigt. Jahrhunderts für eine neogotische, fünfbahnige Verglasung mit einem zentralen Motiv.

Durch Bombenangriffe während des Zweiten Weltkriegs wurden die Fenster der Chorhalle nahezu vollständig zerstört und es erfolgte in den Jahren bis unter Walter Benner und Anton Wendling eine durch zahlreiche öffentliche und private Spenden finanzierte umfassende, moderne Wiederherstellung.

Die Chorhalle wurde mehrfach farblich ausgestaltet. Die Erstausmalung wurde um vorgenommen. Die Westarkade wurde mit einer Verkündigungsszene ausgestaltet, am Polygon wurde ein Schriftband und an die Langchorwände Weihekreuze angebracht.

Im Jahr wurden die Wände der Chorhalle mit figürlichen Darstellungen versehen. Der Stifter wurde in der Krönungsszene Mariens bildlich verewigt, sein Leitspruch Austriae est imperare orbi universo findet sich als Abkürzung A.

Jahrhunderts wurden die Wandmalereien übermalt und mit einem umlaufenden Stuckgesims versehen. Nach der kurzfristigen Freilegung der gotischen Wandmalereien im Jahr wurden die Wandflächen erneut mit einem Laubfries und Engeln übermalt.

Im Rahmen der Umgestaltung des Kirchengebäudes Anfang des Jahrhunderts erfolgte eine erneute Ausgestaltung der Wandflächen mit roten Ornamenten auf gelben Untergrund.

Anton Bardenhewer begann mit der partiellen Freilegung der gotischen Wandmalereien. Nachteilig für den Erhaltungszustand wirkte sich der Einbau einer Heizungsanlage im Jahr aus, die die Warmluft direkt auf die Wände leitete.

Ende der er Jahre wurden im Rahmen der Renovierungsarbeiten in der gotischen Chorhalle auch die gotischen Wandmalereien restauriert und die Heizungssituation verändert.

Die Konsolen sind mit musizierenden Engeln verziert. Bekrönt werden die Figuren von hohen, filigranen Sandstein- Baldachinen. Die Figuren wurden seit dem Jahrhundert mehrfach übermalt.

Die heutige Gestalt und Farbgestaltung der Figuren stammt von der grundlegenden Überarbeitung — Am Durch den Bombentreffer wurde der Hochaltar und zahlreiche Baldachine der Figuren zerstört.

Die Kriegsschäden an den Figuren wurden bis behoben. Bei der Renovierung der Chorhalle Ende des Jahrhunderts wurden der schmutzbehaftete Firnis abgenommen und die sensiblen Farbschichten gereinigt und neu versiegelt.

Auf den Rippensteinen finden sich häufig Steinmetzzeichen. Das Gewölbe der Chorhalle wurde im Laufe der Geschichte mehrfach substantiell geschädigt.

Besonders der Aachener Stadtbrand und die Bombenschäden im Zweiten Weltkrieg beeinträchtigten die Stabilität des Bauwerks, so dass das Gewölbe partiell neu aufgebaut werden musste.

Die beiden zerstörten Gewölberippen wurden nach dem Krieg durch Rippensteine aus Tuffstein und Kalkstein ersetzt. Die blauen Rippensteine sind mit goldenen Sternen und einem rot-goldenen Abschlussband verziert.

Die Schlusssteine der Gewölberippen werden durch 80 bzw. Das zentrale Motiv bildet ein durch einen Fünfpass gegliedertes Kreisornament.

Darüber erhebt sich ein Couronnement mit einem vorhangähnlichen Spruchbanner. Bereits zur Bauzeit der Chorhalle wurde an jedem Pfeiler unterhalb der Dachbrüstung ein Wasserspeier aus Herzogenrather Sandstein angebracht.

Die mittelalterlichen Wasserspeier verloren im Jahrhundert ihre Funktion nach dem Einbau der Fallrohre.

Bei der umfassenden Sanierung der Chorhalle Ende des Die Einbindung der Wasserspeier ins Mauerwerk mittels schmiedeeiserner Klammern war jedoch nicht mehr gegeben, da die Klammern weitgehend verrostet waren und sich die Figuren zunehmend von den Pfeilern lösten.

Obwohl die Wasserspeier heute funktionslos sind, wurden die neuen Speier mit durchbrochenen Rachen ausgeführt um die optische Einheitlichkeit zu wahren.

Die ausgebauten Speier werden heute im Lapidarium des Domes aufbewahrt. Auf der Südseite der Chorhalle ist zwischen dem Chorpolygon und dem Langhaus oberhalb des Kaffgesimses eine spätgotische Sonnenuhr angebracht.

Kunibert in Köln zu den ältesten noch erhaltenden Sonnenuhren im rheinischen Raum. Die Aachener Sonnenuhr gehört zu den exakt vertikalen Süduhren.

Der Stein wurde konservatorisch mit Kieselsäureester getränkt und mit Epoxidharzkleber zusammengefügt. Rings um das Oktogon scharen sich mehrere Seitenkapellen, die im Laufe der Jahrhunderte angebaut wurden, da die alte Pfalzkapelle die zunehmenden Pilgerströme aus ganz Europa insbesondere während der alle sieben Jahre stattfindenden Aachener Heiligtumsfahrt nicht mehr zu fassen vermochte.

Die einzelnen Kapellen im Uhrzeigersinn:. Die rechtlichen Beziehungen zwischen dem Marienstift, dem ungarischen Herrscherhaus und der Stadt Aachen wurden in einem Stifterbrief geregelt.

Die unverputzte Kapelle hatte die gleiche Höhe wie das Sechzehneck und war mit einem Walmdach bekrönt.

Die Dachgalerie war wie die des Sechzehnecks mit einem Vierpassdekor verziert. Die Fensterpfeiler zwischen den hohen gotischen Chorfenstern waren mit Figuren geschmückt.

Zu Beginn des Die Matthiaskapelle stellt die älteste erhaltene gotische Kapelle des Aachener Domes dar.

Obwohl keine schriftlichen Überlieferungen über die Bautätigkeit vorliegen, kann aus Baubefunden übereinstimmende Steinmetzzeichen und Dekorationen davon ausgegangen werden, dass der Bau der Matthiaskapelle zusammen mit der gotischen Chorhalle im späten Jahrhundert erfolgte.

Während der Krönungszeremonien erfolgte in diesem Raum nach der Salbung die Anlegung der Festgewänder. Jahrhundert diente der Raum als Aufbewahrungsort für Reliquien.

Zwischen und beherbergte der Raum die Blasebälge für die Orgel. Im Gegensatz zu allen anderen Dachkonstruktionen der Kapellen des Domes besitzt die Matthiaskapelle eine steinerne Dachkonstruktion, die im Jahrhundert errichtet wurde.

Im Untergeschoss verzierten vorgeblendete Fialen die Strebepfeiler , während sie im Obergeschoss mit einem Skulpturenzyklus, Baldachinen und Konsolen , die als Groteskenfiguren ausgebildet waren, geschmückt waren.

Viele der gotischen Figuren wurden im Jahrhundert ausgetauscht, da sie zu starke Beschädigungen aufwiesen. Kanoniker, wie Franz Bock , lehnten die Darstellung der zwölf Apostel ab, um keine Themendoppelung des Figurenprogramms zu erzeugen, da im Chorraum schon ein Apostelzyklus gezeigt wurde.

Stattdessen wurde vorgeschlagen, als Figurenschmuck die in Aachen gekrönten Könige zu zeigen. Ausgeführt wurde von bis durch Gottfried Götting letztlich doch der Apostelzyklus, ergänzt um die vier Evangelisten, in Udelfanger Sandstein.

Während des Zweiten Weltkrieges blieb die Matthiaskapelle weitgehend unzerstört, lediglich die Verglasung wurde partiell beschädigt.

Aufgrund von Feuchtigkeitsschäden und Verwitterung der Fialen, Figuren und Brüstungen entschloss man sich, die Matthiaskapelle in den Jahren bis umfassend zu sanieren.

Jahrhunderts errichtet. Schriftliche Nachweise über die Bautätigkeit sind nicht überliefert. An der Stelle der Annakapelle befand sich der südliche karolingische Annexbau, was durch die Zugänge der Annakapelle zum Kircheninneren im Unter- und Obergeschoss dokumentiert wird.

Es wird davon ausgegangen, dass die karolingischen Bronzeportale in den Neubau integriert wurden, wovon heute nur noch die Bronzetür im Obergeschoss erhalten ist.

Das Untergeschoss der sechsseitigen Annakapelle war zum Münsterplatz an drei Seiten geöffnet, der Kapellenraum befand sich im Obergeschoss. Die Kapelle wurde am Jahrhundert der um in Hildesheim gefertigte Altaraufsatz mit der Darstellung der Messe von Bolsena und der zwölf Apostel angekauft, der heute in der Domschatzkammer aufbewahrt wird.

Bis fanden in der Annakapelle Gottesdienste statt. Die Gläubigen bevorzugten in der Folgezeit Gebetsräume, die im Erdgeschoss besser zugänglich waren, und die Annakapelle konnte nur mühsam durch Stiftungen und finanzielle Unterstützung der Marienbruderschaft bis in das Jahrhundert unterhalten werden.

Im Jahr wurden die Arkaden im Untergeschoss geschlossen und eine Verbindung zur Sakristei in der Matthiaskapelle geschaffen.

Spätgotische Konsolen und mittelalterliche, jedoch überarbeitete Baldachine nehmen den üppigen Skulpturenschmuck auf.

Mitte des Zahlreiche Bauzier musste erneuert werden, die Wandflächen wurden scharriert und die Arkaden erneut zum Münsterplatz geöffnet.

Bereits im gleichen Jahr wurden die Arkaden wieder zugemauert, weil die Sakristei den zusätzlichen Raum im Untergeschoss der Annakapelle nicht entbehren konnte.

Gleichzeitig wurden Überlegungen angestellt, die Annakapelle mit einem Skulpturenzyklus auszustatten. Über eventuelle frühere Figuren lagen keine Unterlagen und bildlichen Darstellungen vor.

Eine umfassende Sanierung der Kapelle erfolgte in den Jahren bis , wobei der Dachstuhl, die Schiefereindeckung und vor allem Naturwerksteinarbeiten an den Brüstungen, Fialen, Kalkstein-Figuren, Baldachinen und Mauerkronen vorgenommen wurden.

Stellenweise musste eine Neuverfugung des Mauerwerks vorgenommen werden. Die Grundsteinlegung für die auf der Nordostseite des Domes gelegene gotische Kapelle erfolgte am Juni Drei kleine Rundbogenfenster befinden sich an der Westseite der Hubertuskapelle.

Verzahnungen am westlichen Strebepfeiler der Kapelle belegen, dass ursprünglich im Jahrhundert geplant war, zwischen der Karls- und Hubertus- und der Nikolauskapelle einen weiteren Kapellenbau zu errichten.

Im Obergeschoss befindet sich die Karlskapelle. Sie verfügt über ein Sterngewölbe mit einem dreipassförmigen Schlussstein.

Die Bronzetüren zum südlich gelegenen Karolingerbau sind noch erhalten. Im Jahr wurde festgestellt, dass sich die Karls- und Hubertuskapelle statisch vom Hauptgebäude löst.

Zur Gewährleistung der Standsicherheit des Gebäudes wurde über dem Gewölbe der Karlskapelle und über dem Gewölbe der Hubertuskapelle je ein Ringanker eingezogen und mit dem Sechzehneck verbunden.

Drei der sieben von Götting gefertigten Figuren wurden während der Expo in einer Werkstatt auf dem Ausstellungsgelände öffentlich restauriert.

Anstelle einer romanischen Kapelle an der Nordwestseite des Doms wurde um bis die gotische Nikolaus- und Michaelskapelle aus Aachener Blaustein errichtet.

Die Kapelle besteht aus einer rechteckigen, dreischiffigen Halle, die von einer dreiseitig umlaufenden Galerie Michaelsempore umgeben ist und einen sechseckseitigen geschlossenen nach Osten gerichteten Chor besitzt.

Im Westen grenzt sie an den karolingischen Verbindungsweg zwischen der Marienkirche und der Palastaula.

Vom Kreuzgang her führt die Michaelstreppe in diese Emporkapelle. Die Nikolaus- und Michaelskapelle beherbergte mit dem Nikolaus-, Agatha-, Andreas-, Maternus-, Gregor- und Michaelsaltar insgesamt sechs Altäre, von denen heute nur noch der Nikolaus- und der Michaelsaltar Aufstellung finden.

Über den Verbleib der anderen Altäre gibt es nur spärliche Informationen. Jahrhundert auch die Grabstätte für die höhere Geistlichkeit des Stifts. Die Ersatzsäule aus Blaustein wurde wieder gegen eine Granitsäule ausgetauscht.

Ursprünglich war an dieser Stelle eine bauliche Erweiterung der Kapelle nach Norden vorgesehen. Im Jahr mussten die Fundamente der Kapelle statisch gesichert werden, da der Baugrund unterhalb des Fundamentes ausgespült wurde.

Auf der Nordseite des Atriums wurden die Quirinus- und Katharinenkapelle eingerichtet. Durch Unterteilung der Südhalle des Atriums entstanden so die Georg-, Martins- Antonius-, Servatius-, Barbara- und Johanneskapelle, die heute als Taufkapelle bezeichnet wird und bereits erstmals erwähnt wurde.

Jahrhundert ein Durchgangsbogen, der bereits durch ein gotisches Doppelportal ersetzt wurde, das den Pilgern einen besseren Blick auf die Heiligtümer gestattete.

Die vorwiegend in Blaustein ausgeführte Kapelle wurde im Barock grundlegend umgestaltet und erhielt an der Nordwand über dem Eingang eine dekorative Kartusche mit dem Symbol der Dreieinigkeit.

Die Längsseiten werden im Inneren durch jeweils zwei Pilaster verziert, die zusammen mit den Eckpilastern die Wände der Kapelle gliedern.

An der Westseite, zum Fischmarkt gelegen, wurden drei Bogenfenster eingesetzt. Die Taufkapelle ist mit einem figurengeschmückten Barockaltar ausgestattet, der von Putten und Voluten eingerahmt wird.

Mehrere Stuckkartuschen und florale Stuckelemente aus dem Jahrhundert verzieren die Wände der Kapelle.

Im Jahr musste die Taufkapelle grundlegend saniert werden. Es wird jedoch vermutet, dass anstelle des gotischen Kreuzgangs bereits ein romanisches Vorgängerbauwerk bestand.

Die Säule wurde abgebrochen, um Platz für ein Schulgebäude im Kreuzgarten zu schaffen. Der Kreuzgänge waren ursprünglich durch reich ausgestaltete, spätgotische Stern- und Netzgewölbe gekennzeichnet.

Der Nord- und Ostflügel wurde beim Aachener Stadtbrand vollständig vernichtet. Die spätere Rekonstruktion erfolgte in Anlehnung der noch vorhandenen Gewölbejoche auf der Süd- und Westseite, jedoch mit relativ schmucklosen, einfachen Gewölbekonstruktionen.

Der Dom blieb vom Stadtbrand substantiell verschont, nur die hölzernen Dachkonstruktionen wurden in Mitleidenschaft gezogen. Bei der Wiederherstellung wurde die Bedachung des Oktogons durch eine Faltkuppel mit aufsitzender Blendlaterne ersetzt, und die Ostspitze des Chordachs erhielt einen kleinen Monopteros.

Von bis wurde das Innere des Münsters vollständig durch Johann Baptist Artari barockisiert. Das Oktogon und der Tambour wurden mit umfangreichen Stuckarbeiten und Wandmalereien versehen, wozu sogar wertvolle Mosaike entfernt oder weiterverwendet wurden.

Über die detaillierte barocke Ausstattung des Dominneren liegen heute keine zuverlässigen Überlieferungen mehr vor.

Kirchengestühl im Oktogon gab es in dieser Zeit nicht. Dem Westwerk wurde ein einstöckiger barocker Portalvorbau in Form von drei Seiten eines ungleichförmigen Achtecks vorgesetzt.

Das Hauptportal des Kirchenbaus wird durch die hierhin versetzte karolingische Wolfstür gebildet, die heute nur noch zu hohen kirchlichen Feiertagen und zur Heiligtumsfahrt geöffnet wird.

Den Zugang zur Kirche bilden die beiden an den Schrägseiten des barocken Vorbaus eingelassenen, wesentlich niedrigeren Portale.

Im Jahr wurde der Bodenbelag der Kirche ausgewechselt. Alternativ empfahl er das hohe Gewölbe der Halle durch niedrige, stuckverzierte Gewölbe zu entlasten und die hohen gotischen Kirchenfenster bis auf kleine barocke Fensterausbrüche zu reduzieren.

Diese Vorschläge wurden jedoch nicht realisiert. Um den weiteren Verfall einzudämmen, beschloss man die Erhöhung der Sockelmauern, um eine Aufstockung der Buden zu ermöglichen.

In den Jahren bis wurden die Ungarnkapelle und die Vorhalle aus Blaustein neu errichtet. Die Pläne Couvens sind heute noch erhalten, die Kapelle wurde wegen Baumängeln wieder abgerissen.

Bereits am 5. Einige von Couven geplanten Ausstattungsdetails wurden im Neubau übernommen und der Altar am Mai geweiht. Bedingt durch Umbauarbeiten im Oktogon wurde die Ungarnkapelle für Gottesdienste genutzt.

Im Jahr wurde die Schatzkammer aus der Karlskapelle in die Ungarnkapelle überführt, weil die Karlskapelle erhebliche bauliche Mängel aufwies. Der Domschatz lagerte in der Kapelle bis Im Zweiten Weltkrieg fielen nach einem Bombenangriff Trümmer der Turmkapelle auf das Dach der Ungarnkapelle und beschädigten die Dachkonstruktion schwer.

Nach dem Krieg wurden die Schäden zunächst notdürftig beseitigt. Aufsteigende Feuchtigkeit, die zu einer Absenkung und Beschädigung des Altars führten, sowie Feuchtigkeitsschäden im Bereich des Kuppelansatzes, die eine Zerstörung der Stuckarbeiten und der Vergoldung nach sich zog, machte eine umfassende Sanierung in den Jahren bis erforderlich.

April wird die Ungarnkapelle als Sakramentskapelle wieder genutzt. Aachen wurde am September durch die französischen Truppen besetzt und stand bis zum Januar unter französischer Verwaltung.

Mit der französischen Herrschaft begann eine schwere Zeit für das Münster: das Kirchengebäude wurde geplündert und zeitweilig als Pferdestall genutzt.

Mai wurden Kulturkommissare eingesetzt, die Kulturgüter konfiszierten und nach Frankreich überführten. September wurde die Dachabdeckung aus Blei abgetragen und der Dom war seitdem ungehindert der Witterung ausgesetzt.

Er wurde auf dem Transport beschädigt und musste restauriert werden. Während der Sarkophag eines der singulären Prunkstücke war, wurde er in Paris in einem Magazin der Öffentlichkeit vorenthalten.

Diese wurden mit zwei weiteren Säulen aus St. Gereon in Köln nach Paris gebracht. Zwei wertvolle Porphyrsäulen zerbrachen bei dem Transport und wurden in Lüttich zurückgelassen.

In Paris fand man zunächst keine Verwendung für die Säulen. Erst im November wurden acht Säulen als dekorative Raumteiler und Pseudostützen in der Antikensammlung im ehemaligen Königspalast eingebaut.

Bis zum 4. August wurden alle Kunstwerke aus dem Inneren des Münsters entwendet. Aufgrund der schwierigen finanziellen Lage zog sich die Notreparatur über vier Jahre hin.

Im Jahr wurde der gotische Petrusaltar abgebrochen und durch den barocken Marienaltar Berdoletaltar ersetzt.

August das Münster. Während der Rückführung des Proserpina-Sarkophages, der Bronzefiguren und der im Magazin eingelagerten Säulenschäfte zügig zugestimmt wurde, entbrannte um die antiken Säulen ein heftiger Streit.

Die französische Museumsverwaltung bot an, andere Säulen aus den Beständen des Louvres als Ersatz nach Aachen zu schicken. Dezember erfolgte die Rückgabe der Kunstgegenstände, der 28 antiken Säulenschäfte, zehn Kapitelle und eines Teils der Säulen an das Aachener Domkapitel.

Nach dem Wiedereinbau der antiken Säulen gründeten Aachener Bürger den Karlsverein , der sich zum Ziel setzte, das Münster historisch getreu wiederherzustellen.

Die fehlenden Geldmittel sollten durch Sammlungen und Spenden eingeholt werden. Mit dem Jahr begann die Wiederherstellung der Chorhalle und der Kapellen.

Die Wiederherstellung und Instandsetzung der Annakapelle vollzog sich in den Jahren bis Von bis wurden die barocken Stuckverzierungen und Gemälde im Gewölbe des karolingischen Baus wieder entfernt.

Nach fünfjähriger Bauzeit wurde der Ausbau des dem Zeitgeist entsprechenden neugotischen Glockenturms nach Plänen von Hugo Schneider vollendet.

Schneider hatte Wert auf die Erhaltung des karolingischen Unterbaus und der Bogennische sowie des Galeriegeschosses und der Brücke zum Oktogon gelegt.

Auch der eingefügte Portalvorbau, der die antike Bärin und den Pinienzapfen aufnahm, wurde in das Baukonzept einbezogen.

Seine Planung, die auch zur Ausführung kam, sah eine weitere Mosaizierung und Bekleidung der Pfeiler- und Mauerflächen vor.

Juli wurde die von Kaiser Wilhelm II. Es wurde kritisiert, dass bei den alten schlicht verputzten Flächen, gegenüber den heutigen Marmorverkleidungen, die erlesene Steinstruktur sowie die antiken Säulen und möglicherweise ursprünglich vergoldeten Kapitelle und Bronzegitter besser zur Geltung kamen.

November Teil des belgischen Besatzungsgebietes im Rahmen der Alliierten Rheinlandbesetzung und damit wirtschaftlich vom Reichsgebiet isoliert.

Am Aachener Dom wurden in dieser Zeit nur dringend notwendige Arbeiten durchgeführt. Im Jahr wurde eine neue Turmuhr installiert, wurde die Wolfstür instandgesetzt und im Jahr begannen die neun Jahre andauernden Restaurationsarbeiten an der Heinrichskanzel.

Nachdem am Februar der während des Ersten Weltkrieges nach Paderborn ausgelagerten Domschatz wieder nach Aachen zurückgekehrt war, begann man mit der Planung zur Anlage einer neuen Domschatzkammer, die in der erweiterten Armseelenkapelle eröffnet wurde.

Überlegungen, den Kirchenschatz und den Königsthron nach Berlin zu verbringen, wurden verworfen. Um den Thron wurde eine schildförmige Schutzummauerung gebaut, die allerdings auf Holzbalken gelagert und nicht mit dem Gebäude baulich verbunden war, so dass sie keinen wirksamen Schutz gegen Sprengbomben geboten hätte.

In der Vorhalle wurde eine massive halbrunde Ziegelsteinmauer mit nur schmalen Durchlässen in den Kirchenraum errichtet, die bronzenen Wolfstüren wurden geöffnet und mit Holz verschalt.

Den Kircheneingang bildete nun eine schwere Holztür. Die gotischen Fenster im Westwerk wurden vermauert, der Barbarossaleuchter abgehängt und auf einem Holzgerüst im Oktogon abgestellt.

Die nicht beweglichen Ausstattungsgegenstände, wie die Pfeilerfiguren der Chorhalle und der Heinrichsambo, wurden mit zum Teil sandgefüllten Holzkästen vor möglichen Splittern geschützt, ebenso die Front der Allerseelenkapelle.

Die Stationsbilder im Kreuzgang verkleidete man mit Schilfmatten, die mit einem Zementanstrich versehen wurden. Im südlichen Treppenturm des Karolingerbaus wurde auf Anweisung von Dombaumeister Buchkremer ein Schutzraum für den Domschatz eingerichtet.

Bei Ausbruch des Krieges wurden die Heiligtümer aus dem Marienschrein entnommen und in einem geheimen Ort im nördlichen Treppenturm eingemauert.

September zusammen mit den städtischen Kunstschätzen nach Schloss Bückeburg evakuiert worden. Foillan ausgeliehen wurde, das Oktogon. Aufgrund der sich verstärkenden Luftangriffe waren die Kunstschätze in Bückeburg nicht mehr sicher eingelagert.

Aufgrund der vorrückenden Kriegsfront erfolgte im September die Überführung in einen Bergwerkstollen nach Siegen. Juni wurde der Domschatz durch den stellvertretenden amerikanischen Stadtkommandanten Major Bradford wieder an das Domkapitel übergeben.

Im Zweiten Weltkrieg wurde der Dom durch mehrere Luftangriffe schwer beschädigt. Während eines schweren Bombenangriffs auf die Aachener Innenstadt in der Nacht vom 9.

Juli zerstörte eine Sprengbombe die neugotische Heiligtumskapelle, die den südlichen karolingischen Wendeltreppenturm bekrönte und beschädigte dabei die Ungarnkapelle durch Trümmer schwer.

Neben Schäden am Dach und der Dachbekrönung wurde auch der barocke Stuck der Kapelle schwer in Mitleidenschaft gezogen. Ebenso brannten die vier Flügel des Kreuzganges, die Propstei und die Singschule vollständig aus.

Dabei wurden auch die Schatzkammer und das Münsterarchiv stark beschädigt. Das Material konnte gerettet werden, weil die Gewölbe dem Feuer lange standhielten.

Lediglich das Noli me tangere -Kästchen verbrannte. Das in der Kapelle befindliche Gnadenbild konnte gerettet werden.

Die Erkenntnis, dass die städtische Feuerwehr den Dom nicht schützen konnte, führte im Juli zur Gründung der Domwache , [] einer Feuerlöschgruppe, bestehend aus 20 Jugendlichen, die bei Bombenangriffen kleinere Einzelbrände erstickte und so die Ausbreitung von Feuern im Dom verhinderte.

So blieb die hölzerne Dachkonstruktion des Oktogons verschont. Im Jahr mussten die Glocken abgenommen werden, das Metall wurde der Metallspende des deutschen Volkes zugeführt.

Beim Luftangriff in der Nacht vom Juli breiteten sich sechs Brandherde, durch Thermit - Stabbrandbomben und Magnesium-Einsätze von Zielmarkierungsbomben verursacht, unterhalb der Dachhaut im Dachstuhl des Oktogons aus und konnten nur mit Mühe gelöscht werden.

Dezember wurde der Dom, insbesondere der gotische Chor, von einer Sprengbombe voll getroffen und die gesamte Fensterverglasung der Chorhalle zerstört.

Die Zeitzünderbombe wurde aus der Chorhalle geschleudert und detonierte zur Zeit der Christmette am Der neugotische Altarbaldachin, der Altarleuchter und Altaraufbau wurden zerstört.

Dezember im Südflügel des Kreuzganges. Dabei wurden fünf Joche völlig zerschlagen, das kunsthistorisch wertvolle Gruppelo-Kreuz blieb jedoch unversehrt.

Während der letzten Kampfhandlungen in Aachen im Herbst wurden durch deutsches Artilleriefeuer zwei Strebepfeiler der südlichen Chorwand, Teile der Ungarnkapelle, Mosaike im Oktogon sowie die Oktogonlaterne schwer beschädigt.

Sofort wurde begonnen, den schwer beschädigten Dom provisorisch zu sichern und für Gottesdienste vorzubereiten.

Der erste Gottesdienst nach Beendigung der Kampfhandlungen wurde am November im Oktogon vor einem provisorischen Altar abgehalten, der nach dem Bombenangriff zu Weihnachten im Ostjoch aufgestellt wurde.

Die Kirchenbänke aus der Nikolauskapelle ersetzten zunächst das Chorgestühl. November wieder mit Proben.

Der Notaltar im Oktogon blieb noch bis zum Juni an dieser Stelle bestehen. Vor allem die Beräumung aller Dächer von Schutt, die notdürftige Reparatur der aufgespaltenen Bleidächer, die zum Ablösen von Teilen des Kuppelmosaiks führte, und die provisorische Eindeckung der Ungarnkapelle mit Walzblech sind auf Initiative von Königs veranlasst worden.

April wurden Anstrengungen unternommen, die im dortigen Hainer Stollen eingelagerten Kunstschätze des Domes zurück nach Aachen zu bringen.

Die Rückholung der Kirchenschätze am 8. Mai scheiterte an der unklaren Befehlslage infolge der Kapitulation.

Im Mai wurden die ersten sechs karolingischen Bronzegitter freigelegt und das erste Fenster im Eingang ersetzt.

Am Abend des Mai kehrten der Domschatz und die Krönungsinsignien auf Initiative des amerikanischen Kunstoffiziers Hancock nach Aachen zurück.

Juni wurden die Kisten mit den Kunstschätzen im Beisein des amerikanischen Stadtkommandanten geöffnet und am Juli in der provisorischen Domschatzkammer zum ersten Mal der Aachener Bevölkerung gezeigt.

Der Barbarossaleuchter konnte im Juni wieder im Oktogon aufgehängt werden. Im Jahr wurde die Notverglasung aller Kapellen beendet und das Dach der Ungarnkapelle instandgesetzt.

Weihnachten wurde die Schutzummauerung um den Aachener Königsthron entfernt. Dabei musste festgestellt werden, dass der hölzerne Sitz durch Feuchtigkeit irreparable Schäden erlitten hatte.

Die Ziegelsteine wurden verwendet, um erste Sanierungsarbeiten in der Chorhalle durchzuführen. Im Frühjahr gelang der Import von Schiefer aus den Ardennen und die Sanierung der Schiefereindeckung des Oktogons konnte begonnen werden.

Die so reparierten Stellen wurden durch Werksteine wieder denkmalgerecht saniert. Alle Anstrengungen wurden unternommen, um die Chorhalle zur ersten offiziellen Heiligtumsfahrt nach dem Zweiten Weltkrieg in den Jahren bis wieder neu zu verglasen.

Der Salvatoraltar, der früher auf der oberen Empore gestanden hatte, wurde in das Zentrum der Chorhalle versetzt. Anstelle des im Krieg beschädigten neogotischen Altars wurde an historischer Stelle der Karlsschrein zur Heiligtumsfahrt wieder aufgestellt, während der Marienschrein bis zu seiner Restaurierung in die Schatzkammer verbracht wurde.

Die völlig zerstörte Turmkapelle am südlichen Treppenturm wurde zunächst nicht wieder aufgebaut. Am Oktogon mussten und die infolge von Kriegseinwirkungen gelockerten Bronzefenster wieder verankert und Splitterschäden im südwestlichen Tambourfenster beseitigt werden.

Im Jahr konnte Dombaumeister Felix Kreusch in den Depots des Louvre drei korinthische Kapitelle und drei karolingische Bronzebasen für die antiken Säulen identifizieren.

Sie wurden als Dauerleihgaben nach Aachen überführt und sind heute im Lapidarium der Dombauverwaltung für die Öffentlichkeit zugänglich.

Im Jahr wurde im nördlichen Flügel des Atriums im ehemaligen Kapitelsaal die Allerheiligenkapelle als Grablege der Aachener Bischöfe eingerichtet.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die verstorbenen Domherren und Bischöfe zunächst provisorisch in Gruften in der Nordwestecke des Kreuzganges beerdigt.

Im Frühjahr begann man mit den Bauarbeiten für eine Domherrengruft in der Südwestecke des Quadrums sowie unterhalb des Kreuzganges.

Der Zugang zur Gruftanlage befindet sich im südlichen Kreuzgang und ist durch das Grupello-Kreuz, Erinnerungstafeln an den Wänden sowie eine eingelassene Messingplatte geschmückt.

In den Dekreten und Erlassen des Zweiten Vatikanischen Konzils — wurde die liturgische Ausrichtung den sich veränderten gesellschaftlichen Bedingungen angepasst.

Insbesondere die zentrale Bestimmung, die Zelebration versus populum dem Volke zugewandt durchzuführen, machte eine grundlegende Umgestaltung der Ausstattung der gotischen Chorhalle notwendig.

Durch die Konzentration auf einen Hauptaltar wurde der in die Chorhalle versetzte Salvatoraltar mit der Pala d'oro ins Ostjoch der Sechzehnecks umgesetzt und geringfügig erhöht, um so näher an die Gemeinde zu rücken.

Darüber hinaus wurde die Kommunionbank entfernt. Auch die geringfügig erhöhte Kathedra wurde in den alten karolingischen Anbau versetzt.

Die übrigen Altäre im Dom werden heute nur noch selten liturgisch genutzt bzw. Die römischen Inschriftensteine stammten vermutlich aus den römischen Badeanlagen in der Umgebung der Pfalzkapelle.

Lediglich die Steine des oberen Sims und die meisten in der Umrandung der Fenster sind in späteren Zeiten durch verschiedene Sandsteine sowie Weiberner Tuff , lothringische Kalksteine und Travertin ersetzt worden.

Der Ziegelsplitt wurde dem Mörtel beigemischt und verursachte die charakteristische hellrote Färbung des karolingischen Mörtels.

Zudem bewirkte der zugesetzte Ziegelsplitt ein günstiges Abbindeverhalten des Mörtels. Bei den Restaurationsarbeiten wurde versucht, möglichst ähnliche Materialien zu verwenden.

In politisch schwierigen Zeiten war es oftmals nicht möglich, adäquates Baumaterial zu verwenden, und es musste auf Ersatzmaterialien zurückgegriffen werden.

Es waren im Laufe der Baugeschichte des Domes bestimmte Naturwerksteine aufgrund der Erschöpfung der Lagerstätten nicht mehr verfügbar.

So musste nach dem Zweiten Weltkrieg, als die Handelsbeziehungen zu den Niederlanden unterbrochen waren, Ersatzmaterial für den Valkenburger Mergel, der bevorzugt aufgrund seiner Materialeigenschaften in den Gewölbekappen verarbeitet wurde, aus den Trümmern der benachbarten Aachener Häuser verwendet werden.

Das fast erschöpfte Vorkommen von Herzogenrather Sandstein wurde nach dem Zweiten Weltkrieg häufig durch Obernkirchener , Miltenberger oder Roten Eifelsandstein substituiert.

Durch die unterschiedliche Verwitterungsbeständigkeit der am Bau eingesetzten Gesteine und durch die mechanische Beanspruchung, die das Bauwerk infolge der Bombentreffer im Zweiten Weltkrieg erfahren hatte, waren einige Bauteile so stark verwittert und geschwächt, dass sie ausgetauscht werden mussten.

Insbesondere Feuchtigkeitsschäden infolge von Verwitterung und Auswaschung haben sich negativ auf die Statik und die Funktionsfähigkeit der Ringanker ausgewirkt.

Als besonders verwitterungsanfällig stellten sich die Bauteile aus Kalkstein, Mergelstein und Sandstein mit karbonatischen Bindemitteln heraus.

Neben atmosphärischen Einflüssen sind besonders an exponierten Bauteilen, wie Gesimsen , Fialen , Figuren und Kapitellen aggressive Ablagerungen aus Vogelkot für den Verlust an Formenreichtum bis hin zur Instabilität des Bauteils verantwortlich.

Anfang des Jahrhunderts wurden die steinsichtigen Wände, Bögen und Pfeiler im Oktogon und Sechzehneck mit Marmorplatten verkleidet. Die Wände des Sechzehnecks und der Kaiserloge sind darüber hinaus mit rotem Lahnmarmor , belgischem und westfälischem Kalkstein sowie mit Marmortafeln, die Papst Pius IX , gestiftet hat und die durch goldene Inschriften charakterisiert sind, verkleidet.

Im Erdgeschoss und in der Vorhalle sind die Böden der Umgänge mit graublauen Blausteinplatten ausgelegt. Während der Sanierung wurde daher eine automatische Belüftung durch die Bodenroste eingebaut, die die Konzentration von Kohlendioxid minimieren soll.

Der Aachener Dom liegt strukturgeologisch im Bereich der Niederrheinischen Bucht , die zu den seismisch aktivsten Regionen in Deutschland zählt.

Archäologische Befunde und Risse im Bereich der Gründung und des Baukörpers belegen, dass Erdbeben mehrfach als Ursache von Schäden angesehen werden müssen.

Bereits während der Bauphase, im Winter , hatte ein Erdbeben den Kirchenbau erschüttert. Neuere archäoseismische Überlegungen sehen einen möglichen Zusammenhang zwischen diesem Erdbeben und der Anlage des stabilisierenden Ringankers.

Die durch Erdbeben verursachten Risse verlaufen, teils über mehrere Joche verfolgbar, in nordwest-südöstlicher Richtung, also parallel zu den Störungen der Niederrheinischen Bucht.

März ist ein weiteres Schadensbeben dokumentiert, [] bei dem Bleiziegel vom Dach fielen und die Glocke während des Bebens läutete.

Die schwere Erdbebenserie mit dem Epizentrum bei Düren , die von Weihnachten bis März anhielt, führte zu Beschädigungen an der Kirche.

März wurde daraufhin in St. Foillan die Erdbebenbruderschaft gegründet. Jedes Jahr findet auch heute noch eine Erdbebenprozession statt, die mit der Aufstellung einer Erdbebenkerze vor dem Gnadenbild im Dom endet.

Angesichts der komplexen Baustruktur wurde vor einigen Jahren eine baudynamische Beurteilung der Standsicherheit des Domes unter Berücksichtigung der anzunehmenden Erdbebenlast vorgenommen.

Dazu wurde von allen Bauteilen und den vorgespannten Bauwerksankern ein komplexes Simulationsmodell Finite-Elemente-Modell erstellt.

Der Aachener Dom beherbergt eine in ihrer Originalität und kunstgeschichtlichen wie liturgischen Bedeutung exemplarische Zusammenstellung mittelalterlicher Kunstgegenstände aus der karolingischen über die ottonische bis hin zur staufischen Epoche.

Einzelne Ausstattungsgegenstände wurden im Laufe der Zeit ausgetauscht oder modernisiert, andere gingen insbesondere während der französischen Besetzung der Rheinlande und im Zweiten Weltkrieg verloren.

In der Vorhalle findet sich die in Bronzeguss gefertigte Plastik einer Wölfin oder nach anderer Auffassung einer Bärin, die meist in die römische Spätantike datiert wird.

Jüngste Forschungen datieren sie als Teil einer Jagdgruppe in die hellenistische Zeit, in das 3. Jahrhundert v. Die antiken Spolien wurden hauptsächlich aus Italien nach Aachen gebracht.

Papst Hadrian I. Die wertvollen roten Porphyrsäulen verblieben im Pariser Louvre. Von den antiken Säulen- Kapitellen aus Carrara-Marmor sind heute noch 18 originale Werkstücke erhalten, von denen acht in Paris verblieben sind.

Jahrhunderts wurden auch noch drei beschädigte Kapitelle im Aachener Suermondt-Museum aufbewahrt. Jahrhundert zum Teil stark beschädigt. Drei karolingische Bronzebasen und drei korinthische Kapitelle konnte Dombaumeister Felix Kreusch im Depot des Louvre identifizieren.

Sie sind heute als Dauerleihgabe im Lapidarium des Doms für die Öffentlichkeit zugänglich. Die in der Vorhalle angebrachten bronzenen Torflügel, die heute gemeinsam seit dem Jahrhundert als sogenannte Wolfstür [] vgl.

Das Bronzeportal ist 3,95 Meter hoch, 2,75 Meter breit und wiegt 43 Zentner. Bis zum Jahr befand sich das Portal zwischen Westwerk und Oktogon im Sechzehneck, wo sich heute ein modernes, jedoch in Anlehnung an diesen alten Standort in einer den karolingischen Bronzegittern ähnlichen Weise gestaltetes Portal aus mit schwarzem Stahl gefassten Glasscheiben befindet.

Diese tiefliegenden Felder werden von Zierleisten umrahmt, die mit Perl- und Eierstab und Perlstab sowie Zungenfries-Ornamenten dekoriert wurden.

Neben der Wolfstür gehörten zur karolingischen Ausstattung vermutlich vier weitere Bronzetüren, die 2,40 Meter hoch und 1,40 Meter breit waren. Die Flügel der Türen waren in drei Felder unterteilt, die durch Perlstab- und Blattfries-Verzierungen umrandet wurden.

Die mit Löwenkopf-Türziehern ausgestatteten Bronzetüren waren zwischen den nördlichen und südlichen Annexbauten und dem Oktogon eingebaut.

Nach dem Abriss der karolingischen Annexbauten wurden sie in die gotischen Nachfolgebauten integriert. Heute existieren noch zwei der kleineren Bronzetüren.

Sie sind heute am Eingang vom Oktogon zur Hubertuskapelle und zur Annakapelle zu finden. Im Hochmünster werden die Galerieöffnungen gegen den Innenraum durch acht karolingische Brüstungsgitter aus Bronze abgegrenzt.

Bei Ausgrabungen im Jahr wurden Gussformen im ehemaligen Pfalzhof gefunden, die ein karolingisches Alter bestätigten.

Archäometallurgische Untersuchungen konnten nachweisen, dass die Bronzegitter und die Bronzetüren in einer Werkstatt am Aachener Hof gefertigt wurden.

Die originale Aufstellung der Gitter ist unbekannt. In der Zeit der französischen Herrschaft wurden die Gitter demontiert, aber nicht aus Aachen abtransportiert.

Die Funktion dieser Tür ist in der Literatur umstritten. Aus Vergleichen der Ornamentik der Rahmung und Innenfeldgliederung mit Elfenbein- und Buchmalereiarbeiten der Hofschule konnte die Herstellungszeit der Bronzegitter auf die frühen er Jahre datiert werden.

Im westlichen Galeriejoch, im Obergeschoss gegenüber dem Chor, steht der Aachener Königsthron, der in den vergangenen Jahrzehnten Gegenstand neuerer Untersuchungen war.

Der ursprünglich auf kostbaren roten und grünen Porphyrplatten aufgesetzte karolingische Thron ist ein schlichter Marmorsessel, der vermutlich aus Spolien der Grabeskirche in Jerusalem besteht.

Die genaue Funktion des Thron in karolingischer Zeit ist noch weitgehend unbekannt. Es ist wahrscheinlich, dass auf der Rückseite des Throns der Raum zur Aufnahme von Reliquien, wie etwa der verschollenen Kreuzreliquie oder der Stephansbursa, diente und eine Reliquie mit einem Reliquiar vereinte.

In: Korrespondenzblatt der Westdeutschen Zeitschrift. JuliMorgenausgabe. Fenster in der Empore der Nikolauskapelle: St. Davor rechts Nikolauskapelle, links Hubertus- und Karlskapelle alle Beste Spielothek in Kaltental finden Die Seiten sind mit Www Stargames Com Kostenlos Spielen kleinen Holztüren verschlossen, wobei die Bitcoin Live Tür im Jahrhundert führte zu einem fast vollständigen Rückbau der romanischen Aufbauten. September durch die französischen Truppen besetzt und stand bis zum Ich habe aus Platzgründen nur die wichtigsten Kunstschätze des Domes genannt. Während der letzten Kampfhandlungen in Aachen im Herbst wurden durch Oktogon Aachen Artilleriefeuer zwei Strebepfeiler der südlichen Chorwand, Teile der Ungarnkapelle, Mosaike im Oktogon sowie die Oktogonlaterne schwer beschädigt. Newsletter abonnieren. Archäometallurgische Untersuchungen konnten nachweisen, dass die Bronzegitter und die Bronzetüren in einer Werkstatt am Aachener Hof gefertigt wurden. August wurden alle Kunstwerke aus dem Inneren Apotelesmata Stoixima Münsters entwendet. Durch die Aufstellung der Säulen musste auch die Orgel versetzt werden, da sie mit der Schauseite das Ostjoch ausfüllte. Tradition — Aktualität — Zukunft. Jahrhundert nach Westen abgeschlossen ist und den Haupteingang zum Kirchengebäude bildet. Ein hohes, bleigedecktes Zeltdach bildete seit dem Marien Pfarrkirche der Grundherrschaft Aachen. Mai Albert Jacobi, AachenS. Symbol der Einigung und des Wiederaufstiegs Neger Kartenspiel. Mit der Gründung des Vereins wurde die institutionelle Voraussetzung Beste Spielothek in Zuschendorf finden, um Spendengelder einzuwerben. Die Bronzetüren zum südlich gelegenen Karolingerbau sind noch erhalten. Hertha Bsc Neues Stadion Halbinsel. Sie wurden als Dauerleihgaben nach Aachen überführt und sind heute im Lapidarium der Dombauverwaltung für die Öffentlichkeit zugänglich. Darüber hinaus wurde das Grab auch im Zentrum des Oktogons, unter der romanischen Ägidiuskapelle oder im Vorraum Mit Werbung Gucken Geld Verdienen nördlichen Annexbaus vermutet. Die Erkenntnis, dass die städtische Feuerwehr den Dom nicht schützen konnte, führte im Juli zur Gründung der Domwache[] einer Feuerlöschgruppe, bestehend aus 20 Jugendlichen, die bei Bombenangriffen Oktogon Aachen Einzelbrände erstickte und so die Ausbreitung von Feuern im Dom verhinderte. Jedes Jahr findet auch heute noch eine Erdbebenprozession statt, die mit der Aufstellung einer Erdbebenkerze vor dem Merry Christmas Streaming im Dom Beste Spielothek in Grosswilfersdorf finden. Band, I. Band 8,S. Band Mit der Erhebung Allegiant Stadium Bischofssitz erfolgte die Umwandlung des Krönungsstiftes in ein Domkapitel. Während im unteren Geschoss der Heiligtumskammer einfache gotische Spitzbogenfenster eingesetzt wurden, sind die Fenster im oberen Geschoss zweiteilig ausgeführt. Mybetworld Rendsburg ist hier schon Vorreiter, um Beispiel in der Sparte Windenergie - sowohl Spiele Popinata - Video Slots Online als auch offshore. Jahrhunderts wurden der schmutzbehaftete Firnis abgenommen und die sensiblen Farbschichten gereinigt und neu versiegelt.

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Jahrhunderts für eine neogotische, fünfbahnige Verglasung mit einem zentralen Motiv. Sankt Pantaleon, Köln. Arbeitsheft der rheinischen Denkmalpflege, Nr. Ausgeführt wurde von bis durch Gottfried Götting letztlich doch der Apostelzyklus, ergänzt um die vier Evangelisten, in Udelfanger Sandstein.

Posted by Daizahn

3 comments

Ich weiГџ davon nichts

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